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Arbeiten am Forschungszentrum Borstel

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Schülerinnen und Schüler des Chemieprofilkurses (13. Jahrgang) arbeiten für knapp drei Tage in den Ausbildungslaboren am Forschungszentrum Borstel, Leibniz-Zentrum für Medizin und Biowissenschaften.
aktualisiert: 24.11.2015 20:22 von Nm

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Chemie-Ausflug Borstel

Was ist das erste Wort das zu PCR, Aminosäuresequenzierung, Blattfarbstoff und Pathologie einfällt? Borstel. Auf einem dreitägigen Chemieausflug vom 11. bis 13. November, konnten wir nicht nur mehreren Wissenschaftlern bei der Arbeit zusehen, sondern auch selbst viele Versuche durchführen. So trennten wir die Farbstoffe eines Blattes, extrahierten jeden einzelnen Farbstoff und nahmen davon ein Spektrum auf.

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Wir präparierten unsere DNA aus den Zellen der Mundschleimhaut, führten damit einen vereinfachten genetischen Fingerabdruck durch und erfuhren in diesem Zusammenhang auch wie ein Vaterschaftstest funktioniert und wie in der Gerichtsmedizin Täter gefunden werden. Während wir in manchen Phasen etwas länger warten mussten wurden uns dann die Zusammenhänge auf molekularer Ebene sehr anschaulich gezeigt. Später erfuhren wir noch einiges über die Arbeit der Forscher. Herr Petersen zum Beispiel erklärte uns die Grundlagen zur Proteinsequenzierung und wie diese Methode ihm half, verschiedene Allergene aus verschiedenen Gräsern zu spezifizieren. In der Pathologie wurde uns an einem Lungenlappen nicht nur erklärt, was bei vergrößerten Lungenbläschen passiert; wir lernten auch wie Lungenkrebs aussieht und wie Präparate für das Mikroskop hergestellt werden. Uns wurden verschiedene Krankheitsbilder gezeigt die wir auch selbst unter dem Mikroskop sehen konnten. Prof. Goldmann, Leiter der experimentellen und molekularen Pathologie sowie Immunhistochemie, erklärte uns ein Gerät für die Auswertung von DNA-Chips und erzählte uns, wie er in „jungen Jahren“ zusammen mit seinem damaligen Kollegen den ersten Drucker zum Drucken von DNA entwickelt hatte. Das Frühstück in der Jugendherberge sowie das Mittagessen in der Kantine war sehr gut und abends hatten wir jeden Tag immer noch viel Freizeit. Die Wissenschaftler waren alle sehr freundlich und beantworteten alle Fragen immer sehr geduldig. Selbst das Wetter spielte mit und so kann man den Ausflug zusammenfassend als einen großen Erfolg bezeichnen.

Annika Wätjen


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