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Vorlesewettbewerb 2017

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Beste Vorleserin kommt von der Gemeinschaftsschule Husum-Nord Regionalentscheid für den Kreis Nordfriesland in der Nordseeschule St. Peter-Ording Hric, www.jb-spo.de
aktualisiert: 01.03.2017 19:04 von Sh

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Wer ist nun die beste Vorleserin oder der beste Vorleser des Landkreises Nordfriesland? Beim Regionalentscheid des 58. Vorlesewettbewerbs des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels traten die Siegerinnen und Sieger aus den 6. Klassen von 13 Schulen – das sind fast alle im Kreis - zum Regionalentscheid in der Nordseeschule in St. Peter-Ording an. Das zeigte, welchen Stellenwert dieser Wettbewerb genießt und welcher Wert der Förderung der Lesefertigkeit in den Schulen beigemessen wird.- Die Fachschaft Deutsch hatte die Veranstaltung ausgezeichnet vorbereitet. Die Lehrkräfte Levka Thomsen und Albert Vietz hatten die Fäden in der Hand. Schulleiter Nils-Ole Hokamp begrüßte vor allem die fünf Jungen und acht Mädchen, die sich in ihren Schulen als Sieger qualifiziert hatten. Mit ihnen waren meistens die Eltern und Geschwister sowie auch ihre Lehrkräfte mit zu der Veranstaltung gekommen.

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Per Losentscheid wurde die Reihenfolge für die erste Leserunde ermittelt. Den besten Acht stand später noch eine zweite bevor. Alle hatten zunächst den gleichen Auftrag: Sich selbst kurz vorzustellen, den Titel des Buches zu nennen, das sie für sich ausgewählt hatten, und eine Hinführung zu dem Abschnitt des Buches zu geben, den sie lesen wollten. Drei Minuten Zeit hatten sie jeweils für alles, um die Jury von ihren Lesefertigkeiten zu überzeugen. Die wurde gebildet von Kinderbuchautorin Patricia Schröder, der Mitarbeiterin der Gemeindebücherei Gaby Bombis und ihrem Sohn. Er hatte vor zwei Jahren nach dem Schul- auch den Bezirksentscheid als Bester bestanden und übernahm wegen kurzfristiger Verhinderung den Platz der Vertreterin des Buchhandels vor Ort. Schülerinnen und Schüler der Musical AG überbrückten die beiden Lesepausen in der ersten Runde mit Gesangsbeiträgen und machten schon einmal Lust auf „Felicitas Kunterbunt“.

Erstaunlich war dieses Mal die Homogenität der Schülergruppe im Hinblick auf Präsentation und Lesetalent. Gut verständlich, in Mimik und Betonung abwechslungsreich, lasen alle. Als Zuhörer bekam man richtig Lust, das jeweilige Buch selbst zu lesen. Es ging um interessante, witzige und spannende Tier- und Abenteuergeschichten und auch sehr ernste Themen. So hatte sich Lenja von der Gemeinschaftsschule Viöl/Ohrstedt/Haselund das Buch „Club der Roten Bänder“ von Albert Espinosa für ihren Lesevortrag gewählt. In ihm geht es u.a. um Krebserkrankung, aber auch um Magersucht. „Ich wollte das Buch unbedingt haben, nachdem ich im Fernsehen die gleichnamige Serie gesehen habe“, berichtete sie.

Die Jury hatte es nun in der Pause nicht so leicht, die Leser für die zweite Runde zu finden. Für die Gäste war alles vorbereitet. Schülerinnen und Schüler backten Waffeln, gaben Kuchen und Getränke aus. Gitta und Klaus Korth sowie Kerrin Bies aus Husum lobten die familiäre Atmosphäre bei der Veranstaltung: „Hut ab! Sehr viel Mühe gibt man sich hier.“ Verna Poikolainen aus Hollola in Finnland studiert in Lahti Deutsch und Französisch und ist zurzeit bei Familie Bies und in der Ferdinand-Tönnies-Schule zu Gast. „Der Wettbewerb interessiert mich. Die Kinder lesen gut und sprechen sehr deutlich. Ich habe alles verstanden“, sagte sie.

Nach Bekanntgabe der Zweitrundenleser las zunächst Patricia Schröder aus ihrem Buch „Larabella und das Geheimnis der Nachtkatze“. Es ist eine äußerst spannende und zur Altersstufe passende Geschichte, aus der dann jeweils in alphabetischer Reihenfolge weiter vorgelesen werden musste. Der Text war unbekannt, und es gab auch so einige Lesehürden durch nicht gerade bekannte Wörter und Namen. Diese Anforderungen meisterte Sarah Filipiak von der Gemeinschaftsschule Husum-Nord einfach am besten. Aber auch allen anderen konnte man wieder ein gutes Lesezeugnis ausstellen. Die beiden Nächstbesten waren an diesem Tag Lenja und Fynn. Er besucht „Gymnasium und Gemeinschaftsschule des Schulverbandes Amt Föhr-Amrum“ in Wyk und hatte damit die längste Anreise. Für alle gab es als Anerkennung eine Urkunde und das Buch „Knietzsche und das Hosentaschen-Orakel“ von Anja von Kampen sowie zusätzlich Beifall für das gezeigte Engagement, den aber auch für die Nordseeschule. Sarah wird nun für die 6. Klassen des Kreises Nordfriesland zum nachfolgenden Bezirksentscheid fahren.

An den regionalen Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich bundesweit rund 7.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen. Mit rund 600.000 Teilnehmern jährlich ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb Deutschlands größter Lesewettstreit. Er wird von der Stiftung Börsenverein des Deutschen Buchhandels veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Öffentliche Aufmerksamkeit für das Kulturgut Buch zu erregen, Leselust zu wecken und die Lesekompetenz von Kindern zu stärken, gehört zu den zentralen Anliegen des Vorlesewettbewerbes. Erstmalig fördern in diesem Jahr vier Sparda-Regionalbanken den Wettbewerb. Die Etappen führen über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale am 21. Juni 2017 in Berlin. Die über 600 Regionalwettbewerbe werden von Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen organisiert.


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