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Elternbrief Herbst 2017

Abschlussprüfungen und Abschlussfeierlichkeiten 2017

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aktualisiert: 10.11.2017 14:28 von Sh
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Am 14. Juli wurden in der Aula des Gymnasiums die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule verabschiedet. Insgesamt 49 Schülerinnen und Schülern aus dem Gemeinschaftsschulteil bekamen in einer abwechslungsreichen Feierstunde ihre Zeugnisse.

Mit „You’ve Got a Friend“ von Carol King stimmte unsere Kollegin Alina Krügel auf dem Flügel begleitet von Helen in die Abschlussfeier ein. Robert Sonntag, Koordinator für den Gemeinschaftsschulteil, begrüßte außer geladenen Gästen – Schulverbandsvorsteher Rainer Balsmeier, stellv. Amtsdirektor Wolfgang Voutta, Hauptausschuss-Vorsitzender des Schulverbandes Peter Th. Hansen und von der Polizeistation Irina Bärenwaldt waren unter ihnen - und Eltern besonders auch „seine Schülerinnen und Schüler“ mit herzlichen Worten und eröffnete so die „festliche Zeugnisübergabe“ an die Absolventen.

Schulleiter Nils-Ole Hokamp erinnerte an die letzten beiden Schuljahre und bescheinigte ihnen, einen „Sprung nach vorne“ gemacht zu haben. In Anlehnung an die Geschichte vom Hammer von Paul Watzlawick hoffe er, die Schule habe als Werkzeug fürs Leben mehr als nur einen Hammer mit auf den Weg gegeben, denn sonst wäre ja jedes Problem eben nur ein Nagel! Er behalte sie in guter Erinnerung und verabschiedete sich mit: „Seid optimistisch, macht das Beste und begegnet der Welt mit offenen Augen!“- Rainer Balsmeier wünschte den Abgängern dabei einen „eigenen, individuellen Weg“. Mit Augenzwinkern verwies er auf die „Freeses“ (NDR 2) und die „Cool Down“ Phasen vor den Sommerferien. Die würden sie in Zukunft sicher vermissen. Aber nicht das zähle, was wir beginnen, sondern das, was wir fertigbringen, war sein Appell.

Das bewiesen schon einmal die neun Sport-Mädchen von Lehrkraft Susanne Kröger mit ihren attraktiven Bodenturnübungen. Die waren gekonnt „fertig gebracht“ und hatten den großen Beifall richtig verdient.- Elternvertreterin Beate Peters sprach mit für Heidi Schade aus der Parallelklasse und richtete den Blick zurück auf den Wechsel von den Grundschulen St. Peter-Ording, Garding und Tetenbüll in den damaligen Regionalschulteil. Das Klassenbild mit Asta Heemann, ihrer Klassenlehrerin in der 5. Klasse, die 2012 schwer erkrankte und verstarb, machte noch einmal bewusst, dass zu Schule auch persönliche Trauer gehören kann. Zu ihrem Schulleben haben dann aber besondere Erlebnisse wie Klassenfahrten und Klassengemeinschaft beigetragen. Den Jugendlichen wünschte sie Spaß und Glück für die Zukunft und dankte der Schule für die Zusammenarbeit.- Claudia Dircks, die Klassenlehrerin in der 6. und 7. Klasse sang mit Sechstklässlern ein von ihr selbst gedichtetes Lied „Die Zeit rinnt mir durch die Finger“, das Schulzeit passieren ließ

Jochen Löhmann und Holger Schulz übernahmen dann jeder nach Teilung eine achte Klasse. Verantwortliche Lehrkräfte in der 10. Klasse waren er und Susanne Kröger. Sein Rückblick auf die Zeit beinhaltete auch die Klassenfahrt nach Imst/Tirol mit Rafting. Viele Bilder vermittelten davon einen positiven Eindruck. Von dem guten Miteinander habe man dann im Schuljahr profitiert. „750 Gramm“ schwere Ameisen – Rechenergebnis in der Mathe-Arbeit - sorgten dann noch für Erheiterung. Besonders freute sich Jochen Löhmann aber darüber: „Jeder von Euch hat eine Perspektive. In Summe war es mit Euch eine schöne Zeit. Alles Gute!“

Die Klassenlehrerinnen Dörte Neumann-Meinert und Jessica von Heidler der beiden 9. Klassen übergaben an einige ihrer Schülerinnen und Schüler aufgrund schulgesetzlicher Regelungen die Zeugnisse über den „Ersten Allgemeinen Schulabschluss“. Vier Jungen gehen in die Ausbildung, die anderen streben den „Mittleren Schulabschluss“ an, bleiben also an ihrer Schule. Jochen Löhmann und Susanne Kröger gaben danach die Zeugnisse mit dem „Mittleren Schulabschluss“ aus. Zwei Mädchen und zwei Jungen wurden für besonderen Einsatz bzw. sehr gute Leistungen geehrt.- Elf Absolventen wechseln in das Gymnasium der Nordseeschule. Aber nicht alle treten in das Berufsleben ein. Einige streben in der Gemeinschaftsschule in Tönning oder an den Beruflichen Schulen in Husum das Abitur bzw. andere weiterführende Schulabschlüsse an.

Die Entlassung der Abiturienten fand in diesem Jahr wieder in der Mensa statt und stand rückblickend unter dem Motto: Schwergewichtiger Anlass bei leicht und abwechslungsreich gewürzter Kost mit Esprit sowie Treffern und Punktgewinnen für alle Seiten.

Diese Abiturentlassungsfeier wird gewiss vor allem den Akteuren und den Beteiligten im Gedächtnis bleiben. Das Programm ließ das so nicht vermuten, war es doch im Ablauf wie immer zu diesem schuldenkwürdigen Anlass:

Erst spielte das Projekt-Ensemble die „Gavotte in D“ von Johann Sebastian Bach, dann sang nach der Begrüßung durch Schulleiter Nils-Ole Hokamp der Projektchor „Only you“. Er besteht zu solchen wie diesem Anlass aus Mitgliedern von Schülerinnen und Schülern aller Altersstufen und anderen an Musik in der Schule Interessierten. Nach den Grußworten der stellvertretenden Schulverbandsvorsitzenden Andrea Kummerscheidt, der Sprecherin der Abi-Eltern Inga Thiesen und Lehrkraft Gonne Witt für den Bund der Ehemaligen war es wieder der Chor mit „You’ve got a friend“. Dann sprach für das Kollegium Lehrkraft Albert Vietz und zum Ende noch die Schüler. Schließlich folgte wie immer die wichtigste Sache: Ausgabe der Abi-Zeugnisse durch Oberstufenleiter Dr. Thomas Pickhardt. Und dann auch wie immer: „Irischer Segensspruch“. Das ist eben Tradition.

Aber dies hatte es so noch nie gegeben: Vorreden. Mit ihnen sparte keiner der „Rede- und Wortgewandten“:

Nils-Ole Hokamp erläuterte zunächst, was eine Ausnahme sei, weil dieser Jahrgang nämlich der einzige echte G 8 - Abi-Entlassjahrgang sei, um dann einen Exkurs über die Vielfalt dieses Kürzels von der Heimat des „schwarzen Springers“ beim Schach über die Lokomotiv-Dampfmaschinenbau-Industrie zum MG „mit Ladehemmung bzw. lief wie geschmiert“ und in die Politik von 1998 bis zum 25. März 2014 zu machen, als Russland wegen der „Krim“ nicht mehr zu den G 7 eingeladen wurde. Den Bezug zu den Abiturienten schaffte er irgendwie immer. Darauf hatte er für seine „Gib Achtler“ acht gegeben und war sich für die jungen Leute sicher: „Freut Euch auf die Zukunft! Seid optimistisch! Es wird klasse!“

Andrea Kummerscheidt – die Stellvertreterin im Schulverbandsvorsitz – stellte sich als solche kurz vor und bezeichnete das Abitur dann als den Königsweg zum Aufstieg und Erfolg. Die Abiturienten mögen die passende Tür suchen und durchgehen, dürften die kommende Zeit genießen, sollten bei allem aber auch die Balance finden – denn schließlich habe alles seine Zeit.- Inga Thiesen machte klar, sie sei nicht Iris Feyser (Schulelternbeiuratsvorsitzende), deren Name auf dem Programm stände. Ihren abwechslungsreichen Rückblick mit „Aha- und Oha-Effekten“ auf die Zeit an der Nordseeschule endete sie mit: „Ihr habt die Challenge“ geschafft.- Gonne Witt fand erst einmal anerkennende Worte für den Abi-Gottesdienst, ehe er sich als „Steinzeit-Facebooker“ outete und so für den Bund der Ehemaligen warb.

Albert Vietz „brachte einiges auf den Tisch“. Aber eigentlich warb er für den Kauf „guten Schuhwerks“ statt billiger Flip-Flops und Latschen. Mit diesem Exkurs heimste er sich mit ernster und heiterer Miene manchen Lacher ein und war an diesem Tag ganz nahe bei „den Königinnen und Königen dieser Welt“. Gute Schuhe solle man pflegen (Schuhe putzen) und ihr Leder auch unter Spannung (Schuhspanner verwenden) halten. Sie hätten dann einen großen Vorteil: In miesen Situationen könne man nach unten auf seine Schule blicken und zu sich selber sagen: „Ich habe richtig gute Schuhe!“

Auch die Schüler nannten drei Dinge vorweg, die darin mündeten, dass „heute nicht sie sich dumme Sprüche anhören müssten“. Was die Schüler dann zum Besten gaben, konnte sich hören lassen und hatte Witz und Hintersinn. Hätte man vor einem Jahr aus drei nicht zwei Klassen gemacht, hätten manche wohl mehr Punkte bekommen können und einen besseren Abischnitt, aber man hätte in der Schule ja ganz viel gelernt, von der Gedichtinterpretation bis zu auch viel Wissen. Anhand vieler Verben dessen, was sie in der Schule getan hätten, hieß es dann auch, manchmal „gelitten“ zu haben. Auch sie hatten die Lacher von allen Seiten auf ihrer Seite.

Beifall gab es immer wieder. Den erhielten selbstverständlich auch Projektensemble und Projektchor unter der Leitung von Christine Melzer. Welche Bedeutung Musik in der Schule für ein kultiviertes Miteinander hat, das konnte jeder Teilnehmer und Gast wieder einmal erleben.


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