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Elternbrief Herbst 2020

Erster allgemeinbildender und Mittlerer Schulabschluss für 35 Jugendliche

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aktualisiert: 02.11.2020 18:58 von Sh
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Festlich und feierlich – bezogen auf den „Corona-Rahmen“ – hat die Nordseeschule nun ihre sechs Schüler*innen mit dem Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA) und ihre 29 mit dem Mittleren Schulabschluss (MSA) entlassen.

Die ESA-ler gehen alle ins Berufsleben, die MSA-ler zu einem Teil in der Oberstufe entweder des Gymnasiums der Nordseeschule oder der Tönninger Gemeinschaftsschule weiter in die Schule. Neue Herausforderungen werden von ihnen allen verlangt. Dass Schule nach dem MSA einiges voraussetzt, wird dann manchmal schon im ersten Jahr in der Oberstufe erkannt und macht eine berufliche Ausbildung plötzlich attraktiv. Manch ein Jugendlicher braucht aber diese Erfahrung für seinen persönlichen Reifeprozess. So ist Schule heute angelegt.- Die Punkte für das Abitur zählen auch erst ab der 12. Jahrgangsstufe.

Die Turnhalle des Gymnasiums der Nordseeschule war wieder Austragungsort der Feierstunde. Die Zeugnisse lagen geordnet bereit, so dass sich jede/r aus der Schule zu Entlassende seines nach Aufruf durch die Lehrkräfte Jessica von Heidler bzw. Björn Weschenfelder vom Tisch nehmen konnte. Dazu gab es von einem zweiten Tisch ein Fotobuch als Erinnerung und einen gelben Gerberablumengruß mit auf den „Weg ins Leben“. Das regelten auf der Bühne seitens der Elternschaft Veronika Hamkens und Helena Nedbal ebenfalls souverän.

Schulleiter Nils-Ole Hokamp hatte herzlich begrüßt und an die durch die Corona-Krise hervorgerufenen Ängste und Unsicherheiten erinnert. Es war ja nicht klar gewesen, ob die entsprechend vorgesehenen Prüfungen hätten stattfinden können, und auch die Entlassungsfeier in diesem Rahmen war für die Schule eine logistische Aufgabe. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem Internat meisterhaft gelöst, indem die ESA-Schüler des Internates in der Feierstunde des Nordsee-Internates für die Gemeinschaftsschüler*innen in einer ihnen

vertrauten Gruppe dort mit entlassen wurden. Sonst hätte man noch stärker auseinanderreißen müssen. Das aber hätte im Widerspruch zum Bildungsziel der Gemeinschaftsschule gestanden. Von den 35 Abgänger*innen waren 13 im Nordsee-Internat zuhause. Hokamp zeigte sich darüber besonders erfreut und lobte das vorbildliche Verhalten aller Beteiligten seit dem 13. März.

Seitens der Elternschaft gab Veronika Hamkens ermunternde Worte mit auf den Weg, und Bettina Bohn wies mit nachdenklichen Worten von Nelson Mandela darauf hin, dass Leben Unwägbarkeiten bereithält. Björn Weschenfelder öffnete in seiner Rede einen Handwerkskasten, den es weiter zu füllen gelte, und Jessica von Heidler erinnerte an den ersten Schultag im Gemeinschaftsschulteil und das letztlich gute Miteinander bis jetzt. Eine von allen überaus aufmerksam verfolgte Bilderschau leitete danach über zur Zeugnisausgabe. Mit bunten Blumengrüßen oder in anderer Form ging ein herzlicher Dank an alle Lehrkräfte für Begleitung und Zuwendung in den vergangenen Jahren. Für besonders gute Leistungen wurden Nele-Antonia und Anna-Marie geehrt.

Hans Jörg Rickert, 20. Juni 2020, http://www.jb-spo.de


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