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Elternbrief Herbst 2020

Sechzig Abiturienten gehen nun mit dem „Corona-Abitur“ ihren Weg weiter

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aktualisiert: 02.11.2020 18:53 von Sh
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Wer bei dem diesjährigen „Entlassungs-Marathon“ der sechzig Abiturient*innen des Gymnasiums der Nordseeschule in St. Peter-Ording dabei gewesen ist, kann nur den „Hut ziehen“. Abi-Jahrgang, Lehrkräfte, Eltern, Schulpersonal haben sich wie sonst wieder richtig ins Zeug gelegt, aber dieses Mal schien bei allen noch eine Portion „Herz“ mehr dabei gewesen zu sein.

Corona bedingt war alles anders als sonst in den 75 Jahren des Bestehens des Gymnasiums in St. Peter-Ording. Man hatte dieses Jubiläum doch richtig groß feiern wollen, aber „Covid 19“ hat wahrhaftig allen einen „Strich durch die Rechnung“ gemacht und das Leben zunächst lahmgelegt. Inzwischen ist alles wieder am Aufleben, aber das Virus bleibt im Hinterkopf und nach außen hin „sichtbar“. Es lässt sich nicht einfach „wegwischen“. Abstands- und Hygieneregeln waren schon bei den Vorbereitungen für das Abitur einzuhalten, „Verkehrshütchen“ zierten die Wege auf den Fluren. Statt Nähe existierte bis einschließlich Entlassungsfeier Abstand, Desinfektion – auch an diesem Tag zwischen den einzelnen Festakten - und namentliche Empfangskontrolle. Das alles hat die Schule gemeistert.

Darauf wies Schulleiter OStD Nils-Ole Hokamp in seiner von Humor gewürzten „dreimaligen Begrüßungsrede“ mit kleinen Nuancen hin, hatte er doch selbst vor 25 Jahren an „seiner Schule“ Abitur gemacht und die Rede für seine Mitabiturienten gehalten.- So war es auch in den letzten Jahren immer üblich gewesen, dass sich die Abiturienten ihre Sprecher gekürt haben. Auch unter den Lehrkräften wurde jemand auserkoren. Die Gästeversammlung freute sich auf dieses „Schulereignis mit Niveau“. Musikalische Beiträge taten ihr Übriges dazu.

Fehlanzeige - dieses Mal waren alle anders gemeinsam gefordert. Das würdigte Nils-Ole Hokamp und sparte nicht mit Dank in alle Richtungen. Alle haben das Schulgeschehen seit dem 13. März miteinander getragen. Seitdem hat es keinen „normalen“ Schulalltag mehr gegeben. „Home-Schooling“ und inzwischen schon einmal pro Woche vielleicht Präsenzunterricht für die Klassen waren angesagt. Ausdrückliche Anerkennung gab es für die Eltern, die die Schule in ihrem Bemühen unterstützend begleitet haben.- Kein „Mottotag“, kein „Abi-Streich“, kein „Abi-Ball“ – das wurde vor allem von den Abiturienten verschmerzt. Die Freude, dass der Abi-Jahrgang nun doch erfolgreich und so festlich entlassen werden konnte, überwog.

Beeindruckend war die Turnhalle als „Festraum“ hergerichtet. Die Kolleginnen Julia Färber, Svenja Lübker und Juliane Pätzold hatten hier ideenreich gewirkt. „2020“ prangte mit Abstand vor dem schwarzen Samt, „Covid-19“ war zeitweise eingeblendet, Video- und Bildsequenzen aus der Schulzeit von vor neun Jahren bis heute – hier hatten sowohl Henrik Bayer als auch die Schüler selber archivarisch kreativ gewirkt - wurden zwischen den Redebeiträgen präsentiert. Auf der „Bühne“ war in der Mitte einsam ein Notenpult platziert. Oberstufenkoordinator Dr. Thomas Pickhardt hatte hier das Abi-Zeugnis für jeden Einzelnen abzulegen und jene sich dieses von dort dann zu nehmen. Souverän gestaltete sich das vor den jeweiligen „Festversammlungen“ der einzelnen Klassen mit begrenzter Teilnehmeranzahl

in streng voneinander getrennten Sitzbereichen. Joshua Bombis aus dem 11. Jahrgang und Daniel Schädler vom Jos regelten die Beschallung.


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