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Klassentrip nach Berlin, wa?

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aktualisiert: 02.11.2016 15:34 von Sh
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Montag um 8 Uhr ging die Fahrt aus St. Peter-Ording los. Alle hatten ihre Koffer verstaut und waren mit großer Vorfreude auf Berlin in den Bus eingestiegen. Wir kamen sehr gut durch und mussten den ersten Stop nach etwa 2 Stunden einlegen. Nachdem wir ungefähr 30 Minuten Halt gemacht hatten, ging es weiter. Die meisten haben während der Fahrt -so gut es ging- versucht zu schlafen, andere haben sich einfach nur Musik angemacht und haben die Landschaft genossen. Die Fahrt dauerte in etwa 6 Stunden. Somit standen wir um halb drei vor unserem Hostel, wo wir direkt die Zimmer zuge- wiesen bekamen. Den restlichen Tag haben uns die Lehrer netterweise Freizeit gegeben. In dieser Frei- zeit wurden die unterschiedlichsten Aktivitäten unternommen: einige Gruppen blieben im Hostel, an- dere wiederum fuhren mit der S- Bahn zur Station „Zoologischer-Garten“. Von dieser Station aus war man in wenigen Minuten im Zentrum, umgeben von vielen Geschäften und Restaurants wie Vans oder Jim Block. Dort wurde sich dann die Zeit mit essen oder shoppen vertrieben bis wir um 22 Uhr wieder im Hostel erschienen.

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Am Dienstag begannen wir den Tag mit einer interessanten GPS-Kultur-Tour. Dabei liefen wir in zwei Gruppen durch Berlin und sammelten Punkte indem wir an berühmten Punkten der Stadt Aufgaben lösten. Zum Schluss gewannen die Paddler gegen Team Fischbrötchen mit einem guten Abstand. Es hat viel Spaß gebracht und wir haben Dinge über Orte gelernt, die man ansonsten wahrscheinlich nicht angesehen hätte. Nach der Tour hatten wir Freizeit, um Mittagessen zu gehen oder uns im Hostel nochmal zu entspannen. Nachmittags ging es dann ins frühere Olympiastadion. Dort saßen wir während einer Führung auf der Ehrentribüne, wo sich Frau Merkel und andere Persönlichkeiten während wichtiger Spiele aufhalten. Außerdem wurde uns gezeigt, wo Ussein Bolt seinen Weltrekord aufgestellt hat. Das Stadion wird von Hertha BSC genutzt. Da für den Verein aber keine Werbung gemacht werden darf – das Stadion ist Weltkulturerbe – hat man sich als Trost entschieden, zumindest die Laufbahnen in blau-weiß zu gestalten. Am Ende wurden uns noch die 4 unterirdischen Ebenen gezeigt, wo die Leichtathletikräume und Spieler-/Trainerkabinen sind. Nach der Führung hatten wir Freizeit bis zum Abend.

Mittwoch. Auch an diesem Tag ging es für uns alle früh aus den Betten. Die Müdigkeit des Vortages stand einigen noch ins Gesicht geschrieben. Nach einem – mehr oder weniger - ausgiebigen Frühstück ging es für einen kurzen Augenblick zurück auf die Zimmer. Anschließend liefen wir mit der 10a zum Bus. Nach einer Busfahrt quer durch Berlin, waren wir an unserem ersten Tagesziel angekommen, den Berliner Unterwelten. Dort konnten wir einen Einblick in den Aufbau eines alten Luftschutzbunkers aus der Zeit des zweiten Weltkriegs erlangen. Zu sehen gab es unter anderem Schlafräume, Waffenfunde und Bunker-Ausstattung. Beim Verlassen der Unterwelten waberte uns die Hitze entgegen. Kurze Zeit später brachte uns der Bus zu unserem zweiten Tagesziel. Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen wurde 1951 bis 1989 als Untersuchungshaftanstalt der Stasi genutzt, um politische Gegner physisch und psychisch zu foltern. Die hohen Mauern, der Stacheldraht und die Wachtürme in Kombination mit den Erzählungen des Zeitzeugens hinterließen Eindruck. In den unteren Geschossen der Anlage waren die Decken sehr niedrig und der Boden sehr uneben, wie Herr Witt unter Gelächter feststellen musste. Mit einigen Lachern weniger, aber dafür mit reichlich neu hinzugewonnenem Wissen fuhren wir zurück in das Hostel. Mittlerweile war es Nachmittag. Bis zum frühen Abend hatten wir Freizeit. Um kurz nach acht Uhr abends fanden wir uns alle vor dem Hostel ein, um uns auf den Weg zur U-Bahn zu machen. An der zum Matrix-Club nächstgelegene Haltestelle stiegen wir aus, und hatten unter Führung von Frau Dorl „Sightseeing“ der etwas weniger von Touristen gestürmten Ecken in Berlin. Nachdem wir die zahlreichen Leute, die uns Sätze wie „Brauchst du noch was?“ hinterher riefen, hinter uns gelassen hatten, kamen wir unserem Ziel näher. Eine lange Schlange, die ebenfalls aus Schülern bestand, und ein Aufzug (die Treppe war aufgrund von Bauarbeiten gesperrt) lag noch zwischen uns und dem Matrix. Am Club angekommen, lösten wir uns in kleinere Grüppchen auf und passierten die leicht unfreundli- chen Türsteher. Wenn ich das Klima des Matrix beschreiben sollte...tropisch trifft es ganz gut. Gegen Ende war fast unsere gesamte Klasse auf der Tanzfläche, was einigen von uns noch die Stimme kosten sollte. Kurz vor zwölf verließen wir gut gelaunt, müde und heiser das Matrix. Die S-Bahn brachte uns

leider nur bis zur Station „Zoologischer Garten“, von der wir den Rückweg zu Fuß antreten mussten, da wir die letzte Regionalbahn nach Charlottenburg verpasst hatten. Gegen zwei Uhr am Morgen ka- men wir erschöpft am Hotel an.

Am Donnerstag, unserem letzten Tag vor der frühen Abreise am Freitag, konnten wir gemeinsam mit der Parallelklasse den Filmpark Babelsberg besichtigen. Früh sind wir mit dem Bus Richtung Potsdam gefahren und im Filmpark angekommen. Anders als die 10a wurden wir zuerst durch den Park geführt und haben interessante Informationen erhalten sowie Requisiten für Filme gesehen. Außerdem haben wir uns einen 4D-Film angesehen und sind durch das Häuschen des Sandmännchens gelaufen, wo wir vor dem Green-screen noch ein Klassenfoto machen konnten (siehe unten). Danach hatten wir noch die Möglichkeit, uns weitere Vorführungen wie z.B. eine Showtierfütterung anzusehen und den Park selbst zu erkunden. Als sich der Tag im Filmpark Babelsberg dem Ende näherte, sahen wir uns gemein- schaftlich eine Stuntshow an, die in drei Sequenzen eine mit Feuer, Motorrädern und Autos ge- schmückte Geschichte erzählte. Schließlich machten wir uns wieder auf nach Berlin und nutzten die Freizeit des restlichen Abends.

Am Freitag brachen wir kurz vor neun zur Rückfahrt nach Eiderstedt auf. Sowohl der Busfahrer als auch die Lehrer zogen kurz vor Ankunft ein sehr positives Fazit und freuten sich ob der entspannten Zeit und der verlässlichen Schüler bevor alle ins Wochenende starteten.

(Autoren: Niklas Hansen, Yurian Wolff, Jendrik Vergin, Ludwig Otzen, Malek Tellissi, Max Schönherr, Arian Ademi, Jonas Matthiesen)


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