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Praktikumsaustausch im Baskenland

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aktualisiert: 01.11.2018 17:06 von La
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Im Frühjahr 2018 nahmen ich und drei weitere Schüler des Nordseegymnasiums an einem Austausch mit Schülern der Deutschen Schule in Bilbao teil. Bilbao liegt im Norden Spaniens und ist mit 345.000 Einwohnern die ehemalige Hauptstadt des Baskenlandes. 

Der Austausch verlief so, dass wir im April 2018 für zwei Wochen in Bilbao waren und zwei Monate später unsere Gastschüler uns in Sankt Peter-Ording für zwei Wochen besucht haben. Der Austausch unterlag der Organisation der Schule, jedoch besuchten wir in diesen zwei Wochen nicht die Schule unserer Gastschüler, sondern machten vor Ort ein Praktikum in unterschiedlichen Bereichen.

Aufmerksam gemacht wurden wir von unserer Spanisch-Lehrerin Frau Wolf, die auch die erste Woche mit uns in Bilbao verbrachte. Gestartet ist unsere Reise dann am Hamburger Flughafen, wo wir direkt drei weitere, am Austausch beteiligte Schüler aus Lübeck kennenlernten. Wenige Stunden später sind wir in Bilbao gelandet. Hier erwarteten uns unsere zukünftigen Gastfamilien bereits freudig. Die Begrüßung war sehr herzlich und jeder durfte daraufhin sein Zuhause für die nächsten zwei Wochen kennenlernen.

Anfang der Woche startete dann das Praktikum, welches ich und zwei weitere Schüler im deutschen Kindergarten, drei in einer Behindertenwerkstatt und einer in einem Fußballverein absolvierten. Zu meinen Praktikums-Erfahrungen lässt sich sagen, dass ich mich im Kindergarten und speziell in meiner zugeordneten Gruppe sehr wohl gefühlt habe. Das ganze Team war sehr aufgeschlossen und jung und ich durfte von Anfang an Aufgaben eigenständig übernehmen. Besonders bemerkenswert fand ich, festzustellen, dass die Kinder nach zwei spielerischen Lehrjahren schon so gut die deutsche Sprache beherrschten. Der größte Teil der Gruppe war in der Lage sich mit mir auf deutsch zu unterhalten.

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Die sehr angenehmen Arbeitszeiten ermöglichten uns, dass wir jeden Tag genügend Zeit hatten, um uns entweder Bilbao oder das Umland anzugucken. In der ersten Woche nutzten wir den Vorteil, dass Frau Wolf Bilbao bereits kannte und besichtigten gemeinsam das Guggenheim-Museum, gingen ins Kino oder guckten Fußballspiele in einer Stammtischbar. Außerdem fuhren wir einen Nachmittag mit dem Bus nach San Sebastián, die wohl schönste Stadt im Baskenland.

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Was hier nicht vergessen werden darf, ist das Essen von Pintxos am Mittag. Um den Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad zum Ausdruck zu bringen, kann man behaupten, dass es die Tapas des Baskenlandes sind.

Größtenteils waren unsere spanischen Gastschüler sehr ehrgeizig und strebsam. Aus diesem Grund organisierten wir uns unter der Woche meistens selbst, aber die Wochenenden waren für die Familien vorgesehen. Hier bestand mein Programm aus Konzertbesuchen, großzügigen Familienessen und individuellen Stadtrundfahrten.

Ich persönlich habe mich die zwei Wochen über in Bilbao sehr wohl gefühlt und möchte die Zeit nicht missen. Es war eine tolle Erfahrung und eindeutig eine spannende Abwechslung zum normalen Schulalltag! 

Siri Bahnsen, 13b


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