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NORDSEESCHULE ** EUROPASCHULE **
GYMNASIUM MIT GEMEINSCHAFTSSCHULTEIL DES SCHULVERBANDES EIDERSTEDT
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Vielfältiger Rückblick auf die Jahre im Gemeinschaftsschulteil

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HRic, 15. Juli 2017, www.jb-spo.de
aktualisiert: 23.07.2017 18:03 von Sh

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Schule ist keineswegs langweilig. Diesen Eindruck gewannen alle Anwesenden bei der Schulentlassungsfeier von 49 Schülerinnen und Schülern aus dem Gemeinschaftsschulteil der Nordseeschule. Das lag sicher nicht nur an dem fast beständigen Namenswandel von einst in den fünfziger Jahren Volksschule mit Aufbauzug über mehrere Namens-Stationen vor einiger Zeit in Regionalschulteil des Gymnasiums und jetzt seit kurzer Zeit Gemeinschaftsschulteil der Nordseeschule. Eines hat Bestand gehabt: Das Schulgebäude im Fasanenweg. Und nicht nur das. In der Schule wird immer noch von Lehrkräften in Klassen unterrichtet und mit dem Erwerb von Wissen werden vor allem auch Kompetenzen vermittelt. Und der Methodenwandel spiegelt sich nicht nur im Inneren des Gebäudes wieder. Dieser und ebenso der gesellschaftliche Wandel wurde dann in den Reden und Darbietungen deutlich.

Mit „You’ve Got a Friend“ von Carol King stimmte Lehrkraft Alina Krügel des Gymnasiums der Nordseeschule begleitet auf dem Flügel von Helen in die Abschlussfeier ein. Sie fand wie seit einigen Jahren üblich in der Aula des Gymnasiums statt. Robert Sonntag, Koordinator für den Gemeinschaftsschulteil, begrüßte außer geladenen Gästen – Schulverbandsvorsteher Rainer Balsmeier, stellv. Amtsdirektor Wolfgang Voutta, Hauptausschuss-Vorsitzender des Schulverbandes Peter Th. Hansen und von der Polizeistation Irina Bärenwaldt waren unter ihnen - und Eltern besonders auch „seine Schülerinnen und Schüler“ mit herzlichen Worten und eröffnete so die „festliche Zeugnisübergabe“ an die Absolventen.

Schulleiter OStD Nils-Ole Hokamp – er ist zu festen Zeiten im Gemeinschaftsschulteil anwesend und kennt seine Schülerinnen und Schüler im Gebäude im Fasanenweg – erinnerte an die letzten beiden Schuljahre und bescheinigte ihnen, einen „Sprung nach vorne“ gemacht zu haben. In Anlehnung an die Geschichte vom Hammer von Paul Watzlawick hoffe er, die Schule habe als Werkzeug fürs Leben mehr als nur einen Hammer mit auf den Weg gegeben, denn sonst wäre ja jedes Problem eben nur ein Nagel! Er behalte sie in guter Erinnerung und verabschiedete sich mit: „Seid optimistisch, macht das Beste und begegnet der Welt mit offenen Augen!“- Rainer Balsmeier wünschte den Abgängern dabei einen „eigenen, individuellen Weg“. Mit Augenzwinkern verwies er auf die „Freeses“ (NDR 2) und die „Cool Down“ Phasen vor den Sommerferien. Die würden sie in Zukunft sicher vermissen. Aber nicht das zähle, was wir beginnen, sondern das, was wir fertigbringen, war sein Appell.

Das bewiesen schon einmal die neun Sport-Mädchen von Lehrkraft Susanne Kröger mit ihren attraktiven Bodenturnübungen. Die waren gekonnt „fertig gebracht“ und hatten den großen Beifall richtig verdient.- Elternvertreterin Beate Peters sprach mit für Heidi Schade aus der Parallelklasse und richtete den Blick zurück auf den Wechsel von den Grundschulen St. Peter-Ording, Garding und Tetenbüll in den damaligen Regionalschulteil. Das Klassenbild mit Asta Heemann, ihrer Klassenlehrerin in der 5. Klasse, die 2012 schwer erkrankte und verstarb, machte noch einmal bewusst, dass zu Schule auch persönliche Trauer gehören kann. Zu ihrem Schulleben haben dann aber besondere Erlebnisse wie Klassenfahrten und Klassengemeinschaft beigetragen. Den Jugendlichen wünschte sie Spaß und Glück für die Zukunft und dankte der Schule für die Zusammenarbeit.- Claudia Dircks, die Klassenlehrerin in der 6. und 7. Klasse sang mit Sechstklässlern ein von ihr selbst gedichtetes Lied „Die Zeit rinnt mir durch die Finger“, das Schulzeit passieren ließ

Jochen Löhmann und Holger Schulz übernahmen dann jeder nach Teilung eine achte Klasse. Verantwortliche Lehrkräfte in der 10. Klasse waren er und Susanne Kröger. Sein Rückblick auf die Zeit beinhaltete auch die Klassenfahrt nach Imst/Tirol mit Rafting. Viele Bilder vermittelten davon einen positiven Eindruck. Von dem guten Miteinander habe man dann im Schuljahr profitiert. „750 Gramm“ schwere Ameisen – Rechenergebnis in der Mathe-Arbeit - sorgten dann noch für Erheiterung. Besonders freute sich Jochen Löhmann aber darüber: „Jeder von Euch hat eine Perspektive. In Summe war es mit Euch eine schöne Zeit. Alles Gute!“

Die Klassenlehrerinnen Dörte Neumann-Meinert und Jessica von Heidler der beiden 9. Klassen übergaben an einige ihrer Schülerinnen und Schüler aufgrund schulgesetzlicher Regelungen die Zeugnisse über den „Ersten Allgemeinen Schulabschluss“. Vier Jungen gehen in die Ausbildung, die anderen streben den „Mittleren Schulabschluss“ an, bleiben also an ihrer Schule. Jochen Löhmann und Susanne Kröger gaben danach die Zeugnisse mit dem „Mittleren Schulabschluss“ aus. Zwei Mädchen und zwei Jungen wurden für besonderen Einsatz bzw. sehr gute Leistungen geehrt.- Elf Absolventen wechseln in das Gymnasium der Nordseeschule. Aber nicht alle treten in das Berufsleben ein. Einige streben in der Gemeinschaftsschule in Tönning oder an den Beruflichen Schulen in Husum das Abitur bzw. andere weiterführende Schulabschlüsse an.


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